20 Jahre Spitex Verband SG|AR|AI

Am 27. April 2016 feierte der Spitex Verband SG|AR|AI sein 20jähriges Bestehen. Unten finden Sie einen Auszug aus dem Jahresbericht 2015 über die Geschichte des Verbandes.

Blick auf die Gründungszeit

Fünf Jahre nach der Gründung des Spitex Kantonalverbandes Appenzell Ausserrhoden haben sich auf den 1. Januar 1996 die «St. Gallische Vereinigung der Gemeindekrankenpflege (SGVGP)», die «St. Gallische Vereinigung der Hauspflege- und Haushilfeorganisationen (SGVHO)» und der «St. Gallische Verband SaVe Haushilfe (SaVe Haushilfe)» zum Spitex Verband Kanton St. Gallen zusammengeschlossen.

Vorstand Spitex Verband Kanton St. Gallen 1998

Vorstand 1997 (Vergrösserung mit Mausklick)

Die Präsidentin des Spitex Verbands Schweiz, die St. Galler Nationalrätin Eva Segmüller, appellierte an der Gründungsversammlung vom 29. August 1995 denn auch eindringlich an die drei Verbände, «die Fusion doch endlich zu vollziehen und somit zu einem schlagkräftigen Verband zu werden». St. Gallen sei der zweitletzte Kanton, der dies noch nicht geschafft habe…

 

Schwieriger Start

Die Fusion damals stiess in den drei Verbänden auf grosse Skepsis. Die Verhandlungen im Vorfeld dauerten denn auch fast drei Jahre und gestalteten sich wegen der strukturellen Unterschiede der beteiligten Organisationen, wie auch des heterogenen Hilfe- und Pflegeangebots äusserst komplex. Viele der Trägerschaften, noch oft konfessionelle Vereine, aber auch Stiftungen und Gemeinden, fürchteten um ihre Autonomie. Auch die Angst vor einer übermächtigen Pro Senectute, die sich damals mit dem SaVe Haushilfe ebenfalls dem neuen Verband anschloss, ist aus den Unterlagen im Vorfeld der Vereinigung herauszulesen. Nur so lässt sich auch erklären, warum für das erste Vereinsjahr ein dreiköpfiges Präsidium gewählt wurde: Elsbeth Lüber-Melchior (SGVHO), Annemarie Giger-Knaus (SGVGP) und Erich Friemel (SaVe Haushilfe). Damit waren im ersten Vereinsjahr mehr Präsidentinnen und Präsidenten im Einsatz, als in den folgenden 19 Jahren…

 

117 Leistungserbringer für 90 Gemeinden

Nur gerade 4 der 117 Gründungs-Organisationen führten 1996 das Wort «Spitex» bereits im Namen und erbrachten wohl schon damals sowohl Hauswirtschafts- wie auch Pflegeleistungen. Heute besteht der Verband aus zwei Drittel weniger Organisationen, welche für die Abdeckung der Hilfe und Pflege in den St. Galler Gemeinden zuständig sind. Mit wenigen Ausnahmen bieten dafür heute alle Organisationen alle Leistungen aus einer Hand an.

Vorstand 2005

Vorstand 2003 (Vergrösserung mit Mausklick)

Noch vor der Jahrtausendwende schlossen sich in der Folge viele Organisationen vorerst meist innerhalb einer Gemeinde zu einem «Spitex-Verein» zusammen. Motivation für einen Zusammenschluss dürfte damals nicht nur die Einsicht gewesen sein, Leistungsbezügerinnen und Leistungsbezüger ein ganzheitliches Angebot aus einer Hand anzubieten, sondern auch der Druck des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV), welches nur noch Subventionen an eine Organisation pro Gemeinde bezahlen wollte.

 

Aufbau einer Geschäftsstelle

Bereits am 14. Dezember 1995 wird Janine Junker vom neuen Vorstand zur Geschäftsführerin gewählt. Sie tritt Ihre Stelle am 1. Februar 1996 an und wird ab 1. August 1997 von Alena Boppart im administrativen Bereich unterstützt. Gemäss den Protokollen war nach der Raumsuche die Erfassung aller Mitglieder in das EDV-System sehr zeitaufwendig. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kanton musste zuerst genau definiert werden und war zu Beginn mindestens aus Sicht des noch jungen Verbandes nicht optimal.

 

Ära Forster beginnt mit einem Qualitätsleitfaden

An einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 2. November 1996 wurde Ständerätin Erika Forster zur ersten Präsidentin gewählt. Sie leitete den Verband mit viel Umsicht bis zur Delegiertenversammlung 2008.

Vorstand 2010

Vorstand 2006 (Vergrösserung mit Mausklick)

Einer der Schwerpunkte in den Anfangsjahren war die Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätskonzepts für die Mitgliedorganisationen. Es entsteht der «Leitfaden zur Steigerung der Qualität». Neben dem Vorstand, der 1997 noch fast monatlich tagte, hat sich auch der «Fachausschuss» intensiv damit beschäftigt. Das ständige Gremium bestand aus 15 Fachleuten aus der Hilfe und Pflege, welche der Geschäftsführerin für fachliche Fragen zur Seite stand. Die Zusammensetzung der Mitglieder aus den einzelnen Kerndiensten und Organisationen war damals sehr wichtig und führte mitunter auch zu Missstimmungen und Aussprachen. Im Oktober 1997 wurde gar beschlossen, den Fachausschuss vorübergehend still zu legen und allenfalls durch ein anderes Gremium zu ersetzen.

 

Mitherausgeber des «Schauplatz»

Im Juli 1997 beschloss der Vorstand, sich anstelle der bestehenden «Plattform» beim «Schauplatz Zürich» zu beteiligen. Die Vorgängerzeitschrift des «Spitex Magazins» wurde damals allein vom Spitex Verband Kanton Zürich herausgegeben. Dieser Beschluss war sicher zukunftsweisend. Es folgten später der Spitex Verband Thurgau und dann weiter alle Ostschweizer Kantonalverbände. Erst vor wenigen Jahren wurde der Schauplatz dann vom «Spitex Magazin» abgelöst und die Trägerschaft ging an den Spitex Verband Schweiz über.

 

Rumoren innerhalb des Verbands

Bereits 1998 taucht das Thema Zusammenarbeit Pro Senectute – Spitex Verband immer wieder auf. 1999 wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche Massnahmen zur Verminderung von Konflikten finden sollte. Im August 1999 wurde noch klar deklariert, dass die mächtige Stiftung Pro Senectute, welche an der Basis oft als Konkurrenz wahrgenommen wurde, im Verband als Mitglied bleiben wolle. An der Delegiertenversammlung 2001 wurde das Thema dann durch einen extern geleiteten Workshop mit den Basisorganisationen angegangen. Daraus ist ein Papier «Zukünftige Zusammenarbeit SVSG + PSSG» entstanden. Die Situation hatte sich dadurch etwas entschärft. Neu waren die Geschäftsleitenden gegenseitig im strategischen Gremium (Vorstand bzw. Stiftungsrat) vertreten. Nach einigen Jahren guter Zusammenarbeit erfolgte dann jedoch nach weiteren Differenzen Ende 2007 der Austritt der Pro Senectute aus unserem Verband.

Einige Jahre standen sich dann die beiden grossen Partner in der ambulanten Pflege und Betreuung sowohl an der Basis, wie auch auf kantonaler Ebene, nicht sehr nahe. Erst ab 2012 folgte dann gemeinsam mit CURAVIVA, dem Verband der Betagten- und Pflegeheime, ein neuer Zusammenschluss zur «Fachvereinigung Altersarbeit St. Gallen (FASG)». In diesem Gremium arbeiten die Kooperationspartner heute wieder eng zusammen und nehmen fachlich fundiert und erfahren Stellung zum Thema Alter im Kanton St. Gallen.

 

Fort- und Weiterbildung

In den folgenden Jahren wurde die verbandseigene Fort- und Weiterbildung stark ausgebaut. Auch die Schulung der Bedarfsklärung wurde stark gefördert, obwohl es damals noch kein einheitliches Instrument gab.

Im September 1999 legte die Geschäftsführerin dem Vorstand ein Konzept WEB vor, was damals «Weiterbildung, Entwicklung und Beratung» bedeutete. Im Jahr 2000 wurde dann gar eine Mitarbeiterin für diesen Aufgabenbereich eingestellt, welche dann allerdings nicht lange für den Verband arbeitete.

 

Wechsel der Geschäftsleitung

Janine Junker verliess im Januar 2001 den Verband. Bis zum Beginn seiner Tätigkeit am 1. Mai 2001 wurde der neue Geschäftsleiter Dominik Weber-Rutishauser von Helen Jäger, Vorstandsmitglied, vertreten. Anstelle einer separaten Weiterbildungsverantwortlichen hat der Vorstand Ende Jahr dann beschlossen, diese Aufgabe an Alena Boppart und den Geschäftsleiter zu übertragen und hat deren Pensen dazu leicht erhöht.

Im Jahr 2001 wurde auch die neue Website in Betrieb genommen und der monatliche Newsletter ins Leben gerufen. Damit konnten wesentlich mehr Personen direkt mit Spitex-relevanten Informationen versorgt und die postalischen Versände reduziert werden.

 

Einführung von RAI-Home-Care

Im Jahr 2001 arbeiteten auch in unserem Kanton erste Pilotorganisationen mit dem neuen Bedarfsabklärungsinstrument RAI-Home-Care. Die Einführung eines schweizweit einheitlichen und wissenschaftlich geprüften Abklärungsinstruments darf als Meilenstein in der Schweizer Geschichte der Hilfe und Pflege zu Hause bezeichnet werden. Der Wechsel von anderen Instrumenten zu RAI-HC dauerte dann aber noch Jahre und war mit einem grossen Motivations- und Schulungsaufwand verbunden. In dieser Zeit schlossen sich der Spitex Verband Thurgau und St. Gallen zusammen und entwickelten 2004 ein umfassendes Ausbildungs-, Fortbildungs- und Vertiefungskonzept zusammen mit der RAI-HC-Trainerin Martha Paula Kaufmann.

Einige Jahre später schloss sich auch der Spitex Verband Kanton Zürich dem gemeinsamen Förderkonzept an und noch heute werden alle RAI-HC-Kurse überkantonal angeboten.

 

Einheitliche Kostenrechnung und Aufbau eines Benchmark-Tools

Etwa zeitgleich wurde ebenfalls auf schweizerischer Ebene das Finanzmanual herausgegeben, welches erstmals erlaubte, eine Kostenrechnung so zu erstellen, dass die Auswertungen mit anderen Organisationen vergleichbar waren. Wiederum auf Initiative der Ostschweizer Verbände wurde dann auf Grundlage der neuen Kostenrechnung ein Benchmark-System entwickelt, welches den Teilnehmenden verschiedene Kennzahlen und Kostendaten anonymisiert zusammenstellt. Die zunehmend auch im betriebswirtschaftlichen Bereich ausgebildeten Geschäftsleiterinnen und -leiter hatten damit erstmals ein Führungsinstrument in der Hand, das vor allem auch in bilateralen Vertiefungsgesprächen wertvolle Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten geben kann. Inzwischen nehmen sehr viele Deutschschweizer Verbände das Tool in Anspruch. Diese neue Kostentransparenz wissen natürlich auch die Leistungsauftraggeber zu schätzen, was mit z.T. noch fehlerhaften Daten und ohne entsprechende Interpretation von Fachleuten auch gefährlich sein kann. So wird oft eine gute Positionierung im rein betriebswirtschaftlichen Instrument mit einer «guten Spitex» gleichgesetzt…

 

Druck auf sinnvolle Organisationsgrössen

Bereits in den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende erhöhte der Verband den Druck auf die Organisationen, sich doch zu sinnvollen Grössen zusammen zu schliessen. Waren es vorerst eher betriebswirtschaftliche, so sind es heute mehr fachliche Gründe, welche eine bestimmte Mindestgrösse fordern: Palliative Care, psychiatrische Leistungen, Spezialisierungen im Bereich von Wundmanagement oder auch der ganze Ausbildungsbereich: kleine Organisationen können diese Leistungen nicht mehr oder nicht in der erforderlichen Qualität anbieten. Dieser «Fusionsprozess», wie er von unseren Appenzeller Verbandskolleginnen und -kollegen in vorbildlicher Weise angegangen wurde, ist im Kanton St. Gallen noch nicht abgeschlossen.

 

Verhandlungen mit Krankenkassenverbänden und Behörden

Ab 2003 war unser Verband regelmässig mit Vertragsverhandlungen konfrontiert. Diese konnten früher noch auf regionaler Ebene geführt werden und waren aufgrund der vorhergehenden Datenbeschaffung bereits im Vorfeld sehr zeitaufwändig. Es folgten dann regelmässig Nachfolgeverhandlungen, welche regelmässig wieder zu etwas höheren Tarife führten. Heute sind die wesentlichen Tarife durch den Bundesrat festgelegt und lediglich im Bereich der Akut- und Übergangspflege finden noch Tarifverhandlungen statt. Dafür gibt es heute nicht mehr nur einen Verhandlungspartner, sondern mindestens zwei.

Im Rahmen des Neuen Finanzausgleichs (NFA) – und später dann auch bei der neuen Pflegefinanzierung – hat sich unser Verband stets intensiv eingegeben und versucht, die Interessen der Spitex auf kantonaler und schweizerischer Ebene in die Verhandlungen zu neuen Verträgen und mittels Vernehmlassungen zu neuen Gesetzen einzubringen.

 

Fachstelle Spitex-Entwicklung

Im Januar 2005 nahm Monika Müller-Hutter ihre Tätigkeit beim Verband auf. Mit 40%, die in den ersten Jahren noch vom Kanton finanziert wurden, übernahm sie zunehmend die fachlichen Aufgaben des Fachausschusses und baute rasch ein Netz von Regionalen Entwicklungsteams (RETeams) auf. Sie dienen der Vernetzung und Koordination innerhalb des Kantons im Bereich von Qualität und Spitex-Entwicklung. Auch dieser Aufbau darf als Pioniertat bezeichnet werden und wird heute von anderen Kantonalverbänden kopiert. Ab 2014 übernahm Ruth Weber die Nachfolge von Monika Müller-Hutter und betreut seither die autonom agierenden Teams.

 

Gründung der Spitex Verbands Konferenz Ostschweiz (SVKO)

Ebenfalls 2005 wurde die Zusammenarbeit unter den Ostschweizer Kantonalverbänden institutionalisiert und vertieft. Neu finden jährlich mindestens zwei Koordinationssitzungen statt. Grössere Projekte, Vernehmlassungen oder die Einflussnahme auf die Arbeit unseres Dachverbandes werden heute durch einen regelmässig wechselnden Kantonalverband als Ansprechorganisation koordiniert. Damit können gemeinsame Ressourcen noch besser genutzt und zentrale Aufgaben verteilt werden. Verschiedene grössere Projekte wie das gemeinsame Fortbildungsprogramm, die elektronische Patientenanmeldung, die Weiterentwicklung von Statistik und Benchmark-Tool, etc. sind als gemeinsame Produkte aus dieser Zusammenarbeit heraus entstanden.

 

Ausserordentliche DV Ende 2007 und neuer Präsident an der DV 2008

Da durch den NFA die Direktsubventionen vom Bund im Umfang von Fr. 125'000 wegfielen und vom Kanton St. Gallen nicht kompensiert wurden, mussten die Mitgliederbeiträge Ende 2007 an einer ausserordentlichen DV massiv erhöht werden.
Am 23. April 2008 wurde Erika Forster mit grossem Dank aus dem Vorstand entlassen. Neu wurde Hans Frei mit der Führung des Verbandsvorstands betraut. Er leitete den Verband mit Umsicht bis zur Delegiertenversammlung 2016.

 

Probleme mit einzelnen Krankenversicherern

Nachfolgende Jahre waren geprägt durch grössere Probleme mit verschiedenen Krankenversicherern. Hilfestellungen des Verbandes bewirkten oft wenig. Man fühlte (und fühlt sich z.T. auch heute noch) machtlos gegenüber den wesentlich stärkeren Partnern. Die Aktivitäten des Verbandes verlagerten sich von oft erfolglosen Einzelinterventionen zu Aktionen auf Schweizerischer Ebene. Schon bald soll ein verbesserter Administrativvertrag unterschrieben sein, der hoffentlich zu weiteren Verbesserungen führen wird.

 

Einführung von Ausgleichsbeiträgen zur Förderung der Ausbildung

2010 folgte die Delegiertenversammlung dem Antrag des Vorstandes auf Einführung von Ausgleichsbeiträgen für Ausbildungsbetriebe. Dies war eine der Massnahmen zur Förderung der im Hinblick auf den drohenden Pflegekräftemangel so wichtigen Ausbildung junger Leute. 2015 wurden die Beiträge, welche von Nicht-Ausbildungsbetrieben an Ausbildungsorganisationen fliessen, noch erhöht.

Mit ERFA-Gruppen, der Mitarbeit in der kantonalen OdA und direkten Aktionen wie einer speziellen Website für junge Leute, Karten, Flyer und Auftritten an der OFFA und OBA wurde das auch in Zukunft wichtige Thema der Ausbildung unterstützt.

 

Interessenvertretung in vielen Gremien

Es sind oft nicht grosse Projekte, welche zur Wahrung der Interessen der Spitex im Alltag dienen. Vorstandsmitglieder und Mitarbeitende der Geschäftsstelle haben in all den Jahren die Anliegen der Spitex in diversen Gremien, Kommissionen und Arbeitsgruppen vertreten. Diese Arbeit ist wenig spektakulär und tritt gegen aussen kaum in Erscheinung – sie trägt aber wesentlich dazu bei, dass die Spitex heute einen anderen Stellenwert in der Gesundheitspolitik einnimmt, als zur Gründungszeit des Verbandes.

 

Zusammenschluss mit den Verbänden beider Appenzell

Was an der Basis Sinn macht, gilt auch für die Verbände: Ab Januar 2015 haben sich der Kantonalverband Appenzell Ausserrhoden und der Spitex-Verein Appenzell Innerrhoden mit dem Spitex Verband Kanton St. Gallen zusammengeschlossen. Durch Synergien gestärkt tritt der Verband seither unter dem Namen Spitex Verband SG|AR|AI auf und betreut alle Mitglied-Organisationen der drei Kantone.

 

20 Jahre – und die Zukunft?

Mit der neuen Pflegefinanzierung wurden kommerzielle Organisationen gestärkt. Der Markt der Leistungsanbieter ist in den letzten Jahren vielfältiger und offener geworden. Ein einheitliches Auftreten unter dem Logo der NPO-Spitex wird zunehmend wichtiger. Es gilt in Zukunft vermehrt, unsere Stärken gegen aussen aufzuzeigen. Da kommt die Umsetzung der neuen Markenstrategie des Spitex Verbandes Schweiz sehr gelegen.

Der Wechsel zum Tiers payant, die Einführung der elektronischen Verrechnung, die Umstellung auf neue Leistungserfassungs-, Pflege- und Einsatzplanungs-Tools, und viele weitere Projekte prägten die letzten und werden auch die nächsten Jahre noch prägen. Weitere Projekte werden folgen. Die Aufgaben des Verbandes bleiben anspruchsvoll, aber auch interessant.

 

Wir freuen uns – nach zwanzig Jahren nun auch mit einiger Erfahrung – auf die neuen Herausforderungen in einem spannenden und wachsenden Markt.

 

Dominik Weber-Rutishauser