03.03.2026
Psychiatrische Spitex: Erste Schweizer Studie zeigt Wirksamkeit auf
Erstmals zeigt eine Schweizer Studie der Berner Fachhochschule BFH: Die psychiatrische Spitex kann Hospitalisierungen deutlich reduzieren – in der Gesamtgruppe um bis zu 40 Prozent.
Die Ergebnisse aus der Studie von Anna Hegedüs und Dirk Richter bestätigen Praxiserfahrungen, machen aber auch klar: Die Wirkung hängt stark vom Zeitpunkt des Einsatzes und vom individuellen Risiko ab. Und: Besonders Menschen mit früheren Zwangseinweisungen oder mehreren Klinikaufenthalten benötigen intensive Unterstützung.
Gemäss den beiden Forschenden seien drei Punkte zentral:
Gemäss den beiden Forschenden seien drei Punkte zentral:
- Früher Zugang: Viele Personen erhalten Spitex erst nach einer Krise. Eine frühere Anmeldung könnte helfen, Rückfälle präventiv zu vermeiden.
- Besondere Aufmerksamkeit für Hochrisikogruppen: Personen mit kürzlichen oder mehrfachen Hospitalisationen benötigen intensivere, engmaschige Unterstützung.
- Mehr Daten – bessere Aussagen: Bisher fehlen nationale Daten zu allen Spitex-Organisationen. Eine breitere Datengrundlage würde Wirksamkeitsanalysen deutlich verbessern.
Quelle: Berner Fachhochschule