Befragung zu Hitzebelastung
Erstmals wurde schweizweit die Umsetzung gesundheitlicher Hitzeschutzmassnahmen in der Pflege und Betreuung erfasst. Dazu hat da BAG in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt im Herbst 2025 Mitarbeitende aus Pflegeheimen, der ambulanten Pflege sowie aus Spitälern und Kliniken befragt.
Im Fokus der Befragung standen sowohl Massnahmen zum Schutz von Mitarbeitenden als auch von Patient:innen und Klient:innen. Untersucht wurde, wie Mitarbeitende die Auswirkungen von Hitze auf ihre eigene Gesundheit wahrnehmen, wie sich ihre Arbeitslast während Hitzeperioden verändert, und welche Schutzmassnahmen für Mitarbeitende sowie für Patient:innen und Klient:innen bestehen und wie diese bewertet werden.
900 Personen aus der ganzen Schweiz nahmen an der Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen unter anderem:
- 9 von 10 Mitarbeitende berichten von hitzebedingten belastenden Symptomen bei der Arbeit.
- Trinkwasser steht den Mitarbeitenden meistens zur Verfügung.
- Als wichtig wahrgenommene Massnahmen wie kühle Pausenräume, zusätzliche Pausen oder angepasste Arbeitskleidung fehlen jedoch oft.
- Die Mehrheit der Mitarbeitenden in der Pflege und Betreuung (>80%) fühlte sich sicher, Hitzestress oder hitzebedingte Erkrankungen bei Patient:innen und Klient:innen zu erkennen.
- Schutzmassnahmen für Patient:innen und Klient:innen fehlen teilweise.
Weitere Erkenntnisse und Empfehlungen entnehmen Sie dem Bericht Stand der Umsetzung von gesundheitlichen Hitzeschutzmassnahmen in der Schweiz.